Vom 26.Jänner bis zum 29.Jänner waren wir in Warendorf um mein Projektpferd „Kornblume“ zur Genehmigung vorzustellen. Ein weiterer Meilenstein in meiner Ausbildung zum Pferdewirtschaftsmeister klassische Reitausbildung ist somit geschafft.

Wir sind am Sonntag angereist, da 10 Stunden Fahrt doch keine zu kurze Reisedauer sind. Kornblume ist beim Hängerfahren mittlerweile so brav, dass man meint, es sei kein Pferd im Hänger. Das Einsteigen, dass am Anfang ein ziemliches gezeter war, geht mittlerweile ohne Dually-Halfter, mit normalem Stallhalfter und auch ohne Parelli-Stick als Begrenzung – ganz nach dem Motto: Hängerklappe auf – Pferd rein – Hängerklappe zu. Dass das so gut funktioniert hat eine Weile gebraucht, viel Übung, Vertrauen und Geduld waren denke ich die wichtigsten Zutaten dabei. Zudem sehr wichtig ist mir immer dabei, dass ich das Verladen alleine machen kann, damit man im Notfall nicht auf jemand zweiten angewiesen ist.

Kornblume muss sich immer erst wieder an die neue Umgebung, Geräusche und die anderen Boxen gewöhnen, aber je öfter wir die Reise antreten umso ruhiger und gelassener nimmer sie alles hin – solange die angelegten Routinen nicht durcheinander gebracht werden.

Dieses Mal stand erst Springen und dann Dressur an der Reihe. Am ersten Tag zum kennen lernen und ankommen und dann am zweiten Tag unter den Argusaugen der Richter, die uns dann in der Abschlussprüfung zum Pferdewirtschaftsmeister klassische Reitausbildung bewerten werden. Zudem gab es im Anschluss eine Defensio unserer Matrix und unserer Projektanalyse in der unser Thema, das SMART definierte Ziel und unsere Jahresplanung mit Marko-, Meso- und Mikrozyklen noch einmal genauestens vorgestellt und durchleuchtet wurden.

Fazit: Zugelassen! 🙂

Jetzt fängt die Arbeit erst richtig an, jetzt geht’s daran unsere gesetzten Ziele anzugehen, zu dokumentieren, analysieren und zu reflektieren. Auf, an die Arbeit!