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Vom Anreiten und anderen gewöhnungsbedürftigen Dingen…

Lichtspiel von den Trakehnern unter den Ulmen (Alias: Liese, Lieschen, oder auch manchmal Liese Müller) sollte vom Jungpferd zum Reitpferd werden.
Liese von Grund auf sehr verschmust, anhänglich und sehr auf Aufmerksamkeit aus – hauptsache es beschäftigt sich jemand mit ihr – durfte erst vom Boden aus, guten Manieren an der Hand, an der Longe und Dopellonge Stückchen für Stückchen und jedes Mal Arbeiten, mehr dazu lernen. Könnte Sie sprechen, würde sie denke ich am ehesten sagen:“ Ach was Neues,… – kurz angeschaut und angeschnuppert – OK!“. Ob dies nun Gamaschen, Longiergurt, Sattel, Ardall, Stangen oder Gebiss waren,… Ihre Reaktionen waren immer von Neugierde und Aufmerksamkeit geprägt und nie hektisch, ängstlich oder gar panisch.

Bei dem 3. Mal mit Reiter, ging schon traben ohne Longe, noch mit Unterstützung vom Boden.
Beim 10. Mal mit Reiter ging gut Schritt, Trab, Galopp alleine am Zirkel in der Halle. Zwischen der 10. und 20. Einheit eroberten wir uns erst mit Führpferd die große Halle und zuletzt alleine den Außenplatz. Mittlerweile zähle ich schon nicht mehr, aber es sind die Grundhufschlagfiguren im Schritt, Trab und Galopp immer besser reit- und dirigierbar, zudem wird immer mehr Arbeit vom Bein aus möglich. Außenplatz und Halle sind völlig sichere Plätze, Stangen und Pylonen sowie Absperrbänder sind wie immer bei Lieschen – „Ach was Neues – OK!“ nichts Besonderes mehr.

Mit Lichtspiel ist es jeden Tag eine Freude zu arbeiten und sie kann ein ganz toller Partner-Pferd werden, mit dieser Einstellung, Aufmerksamkeit und Menschnebezogenheit. Den Werdegang werde ich immer wieder in Beiträgen dokumentieren, sodass Ihr einen kleinen Einblick in ihre Entwicklung, Ausbildung und Fortschritte habt.

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