Der erste Reiter – Ardall SR2

Je besser die Grunderziehung der jungen Pferde vom Boden aus ist umso besser gelingt das Anlongieren, die Arbeit mit dem Dummy Ardall SR2 (den ich immer vor das erste Aufsteigen eines Menschen aufs Pferd setzte) und das Anreiten selbst. Sobald das Pferd die Longenarbeit gut akzeptiert hat, geht es mit dem Dummy weiter. Um ein – für den ersten Reiter – möglichst wenig risikoreiches erstes Aufsitzen und Reiten zu ermöglichen, werden alle Pferde, die bei mir zum Anreiten sind, vorab mit dem Ardall SR2 – Dummy gearbeitet – der bei mir nur „Rudi – ratlos“ genannt wird. Hier kann sich das junge Pferd schon einmal an die Situation gewöhnen, dass etwas auf dem Rücken ist und in der Bewegung schwankt, sowie Geräusche verursacht. Dieser Dummy lässt sich (siehe auch Videos unten) auf zwei Ebenen einstellen. Einmal nur der Rumpf des Reiters, dann in „aufrechter Position“ und zum Ende können auch noch „Beine“ (die beschwert werden können) anmontiert werden. Wenn Pferde sich hiermit abgefunden haben, ist nach meiner Erfahrung nach das weitere „Anreiten“ um ein Vielfaches schneller und unproblematischer möglich. Der Dummy ist emotionslos, lässt sich nicht „herunter buckeln“ (der Dummy kann hier auch bei Korrekturpferden sehr hilfreich sein) und ist in seiner Handhabung sehr einfach. Hat das junge Pferd festgestellt, dass der Dummy sich nicht abschütteln, buckeln oder ähnliches lässt findet es sich auch deutlich schneller mit dem im Anschluss aufsitzenden ersten Reiter ab.

Für mich ist „Rudi-ratlos“ (der Ardall SR2) eine enorme Erleichterung, Risikominimierung und im Überblick über den gesamten Anreiteprozess im Endeffekt eine deutliche Zeitersparnis.

Hier noch zwei Videos zum Ardall SR2 um euch einen Einblick zu verschaffen:

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Heraklion – von den Trakehnern unter den Ulmen mit Rudi – schon recht entspannt 😊